Medianwert pro m² steigt in 196 Gemeinden; Vila de Rei führt bei der Veränderung
Im ersten Quartal 2026 erreichte der nationale Medianwert pro m² bei Wohnungsverkäufen 2.168 €/m², 17,5 % mehr als vor zwölf Monaten. Die Gemeinden mit der größten Veränderung liegen fast alle im Landesinneren, mit niedrigen Medianwerten.
Der nationale Medianwert des Quadratmeterpreises bei Wohnungsverkäufen lag im ersten Quartal 2026 bei 2.168 €/m², mit einer Veränderung von 17,5 % gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres. Dies ist der Ausgangspunkt, um zu verstehen, wo der Anstieg am stärksten war.
Der Median entspricht dem Wert, der die Verkäufe in zwei Hälften teilt: Die eine Hälfte wurde zu einem Quadratmeterpreis oberhalb davon verkauft, die andere Hälfte darunter. Deshalb reagiert er weniger empfindlich auf außergewöhnliche Verkäufe als der Durchschnitt.
Allgemeiner Anstieg, aber keine registrierten Rückgänge
Von den 304 Gemeinden mit veröffentlichtem Wert im Berichtszeitraum weisen 196 einen als Anstieg eingestuften Trend auf. Keine Gemeinde wurde als Rückgang oder stabil eingestuft. Die übrigen 108 haben einen unbestimmten Trend, das heißt, die Verkaufsstichprobe und die Streuung der Preise erlauben keinen Schluss, ob es einen Anstieg oder einen Rückgang gab.
Vila de Rei verzeichnet die größte Veränderung
Vila de Rei ist die Gemeinde mit der größten Veränderung über zwölf Monate, nämlich 110,2 %, mit einem Median von 864 €/m² und 55 Verkäufen im Berichtszeitraum. Die Schwankungsbreite der Veränderung beträgt 54,1 Prozentpunkte, was auf ein breites Unsicherheitsintervall hinweist und mit Vorsicht gelesen werden sollte.
Pampilhosa da Serra (85,3 %, 465 €/m², 97 Verkäufe) und Armamar (78,3 %, 403 €/m², 83 Verkäufe) folgen auf der Liste. In Figueira de Castelo Rodrigo betrug die Veränderung 74,7 %, mit einem Median von 332 €/m² und 108 Verkäufen. Vimioso schließt diese Gruppe mit 74,4 %, einem Median von 464 €/m² und 53 Verkäufen ab.
Negative Veränderungen, aber unbestimmt
Ribeira de Pena (-54,8 %) und Carrazeda de Ansiães (-43,7 %) weisen deutliche Rückgänge bei den Medianwerten auf, doch die Schwankungsbreite der Stichprobe ist hoch, nämlich 66,9 bzw. 49,6 Prozentpunkte. Die Daten erlauben keine eindeutige Aussage über einen Rückgang. Mação, mit +37,3 %, gehört ebenfalls zur unbestimmten Kategorie.
Was dies für den Markt bedeutet
Für alle, die den Markt verfolgen, ist der Kontrast relevant. Die größten prozentualen Anstiege konzentrieren sich auf Gemeinden mit Medianwerten, die weit unter dem nationalen Wert liegen, was bedeutet, dass kleine Veränderungen in Euro sich in großen Prozentsätzen niederschlagen. Eine hohe Veränderung in einer Gemeinde mit wenigen Verkäufen sollte mit Vorsicht interpretiert werden, denn jede Transaktion wiegt im Ergebnis stark.
Für Käufer oder Verkäufer in diesen Gebieten sollte die Lesart Gemeinde für Gemeinde erfolgen, unter Berücksichtigung der Anzahl der Verkäufe und der Schwankungsbreite der Veränderung, und nicht nur des prozentualen Anstiegs.
Quellen und Verweise
Mit KI-Unterstützung aus den angegebenen Daten erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion geprüft. Die Zahlen stammen aus den Indikatoren, nicht vom Modell.
Allgemeine Information, keine Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung. Immer bei der Quelle bestätigen.